TOOLS UND HELFERLEIN FÜR SAFARI 5

Safari Extensions: Die 10 besten Erweiterungen für Safari 5

Apple ist nicht dafür bekannt, Erweiterungen von Drittherstellern in den eigenen Anwendungen zuzulassen. Bei Safari hat es sich die Firma anders überlegt - erfreulich für den Anwender, denn der Browser wird durch die bereits jetzt verfügbaren Erweiterungen deutlich aufgewertet.

Die Erweiterungen sind in Web-Standards (HTML5, JavaScript, CSS3) programmiert, es handelt sich also nicht um native Mac-Anwendungen, die sich in Safari einklinken. Die primäre Bezugsquelle für die Erweiterungen ist die Safari Extensions Gallery, aber der Browser blockiert nicht Erweiterungen, die von anderen Sites kommen.

Better Facebook

Weniger für die Facebook-Einsteiger, als für die erfahrenen Nutzer des Social Networks ist die Erweiterung Better Facebook gedacht, die einen ganzen Berg an Optionen anbietet, um die Darstellung Ihren Wünschen anzupassen. Sie können beispielsweise für Freunde Filter und Aktionen definieren: Vielleicht sollen FarmVille-Meldungen von Steve J. angezeigt, aber von Steve B. versteckt werden? Better Facebook setzt Sie auch über Neuigkeiten in Ihren Gruppen in Kenntnis.

Exposer

Tabs sind äußert praktisch, die Safari-Tabs zeigen jedoch weder das Favicon an, noch bietet der Browser eine Ansicht, in der Miniaturen jedes Tabs zu sehen sind. Wenn ein Fenster also viele Tabs erhält, ist es nicht einfach, den Überblick zu behalten. Exposer zeigt Miniaturen aller Tabs mit einer Tastenkombination an, voreingestellt ist Option/Alt+T. Natürlich lässt sich in dieser Ansicht auch das aktive Tab wechseln.

ShutUp

Mit dieser Erweiterung wird (fast) jede Website ein wenig Daring Fireball: John Grubers Blog lässt keine Kommentare zu. Oft werden in Kommentaren Glaubenskriege ausgetragen und je größer die Website und beliebter das Thema, desto unbrauchbarer scheinen die Kommentare zu werden. Dies gilt beispielsweise für beliebte Videos bei YouTube und deshalb wurde ShutUp entwickelt: ShutUp versteckt auf vielen bekannten Websites die Kommentare. Schneller heruntergeladen werden die Webseiten dadurch allerdings nicht.

TwitterBar

Kein kompletter Twitter-Client, sondern eine Leiste, die Sie über die Tweets Ihrer YouTube-Kontakte informiert. Damit die Leiste nicht zu sehr von der Website ablenkt, wird sie nur aktualisiert, wenn sich etwas ändert, durch die Tweets muss manuell geblättert werden. Dank der kleinen Schriftgröße ist die Twitter-Leiste nicht viel höher als die Lesezeichenleiste.

Franker+Bing Highlights

Ein Duo, natürlich von zwei unterschiedlichen Entwicklern. Mit Franker können Sie selektierten Text oder die ganze Website mit Google übersetzen, die Übersetzung wird in die Website integriert und eingefärbt. Gedacht ist es für diejenigen, die Sprachen lernen und diese Zielgruppe könnte wiederum Microsoft dankbar sein: Bing Highlights aktivieren, Text markieren, kurz warten und dann auf den Sprachausgabe-Button klicken. Im Gegensatz zu Google kann Bing beispielsweise auch japanische Texte in guter Qualität vorlesen - es klingt jedenfalls besser als die Mac-Sprachausgabe.

Coda Notes

Manchmal haben Kollegen und Verwandte Tomaten auf den Augen: „Wo ist denn der Link?!?” Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, besonders, wenn es mit Anmerkungen ausgestattet wird. Mit Coda Notes malen Sie auf der Website, schreiben Texte und Notizen und verschicken das Ergebnis schließlich per E-Mail. Optisch wie von Panic gewohnt sehr schön gemacht.

ScribeFire

ScribeFire ist ein kompletter Blog-Editor im Browser, der Chrome- und Firefox-Anwendern bereits bekannt sein sollte. Sie können Ihre Texte im visuellen Editor mit Textformatierungen oder im Quelltexteditor schreiben, Bilder einfügen und Tags und Kategorien setzen. Die Konfiguration ist einfach und läuft weitgehend automatisch ab. ScribeFire ist durchaus praktisch, zumindest für diejenigen, die sich nicht schon auf MarsEdit festgelegt haben.

Ultimate Status Bar

Unvorstellbar, dass sich Steve Jobs auf die Bühne stellt und über Safari 6 sagt: „It’s the new status bar. Awesome, magical and with unicorns” Die Ultimate Status Bar bietet aber nicht nur viele Themen zur Auswahl - die deutlich schlichter als das hier abgebildete „Sparkles”-Thema sind -, sondern ist auch informativ: Kurzlinks von bit.ly und anderen Anbietern werden aufgeschlüsselt und so Überraschungen vermieden, bei Downloads erscheint die Dateigröße neben der URL.

Type-to-Navigate

Wer die Tastatur bevorzugt, hat es meistens eilig und spart sich gerne eine Tastenkombination: Mit Type-to-Navigate reicht es, einfach loszutippen und Safari startet dann automatisch die Suche auf der Seite. Gedacht ist es für Verweise, deren Adresse dann gleich kopiert oder an Instapaper weitergeleitet werden können. Es funktioniert aber auch mit ganz normalem Text. Zum nächsten Suchergebnis wird mit Befehlstaste+G gesprungen.

YouTube Video Downloader

Eine Erweiterung, die nicht auf Apples Website zu finden ist: Der YouTube Video Downloader muss erst heruntergeladen und dann per Doppelklick installiert werden. YouTube-Videos bekommen dann eine „Download Video”-Schaltfläche direkt neben „Abonnieren”. Nach einem Klick erscheinen dann die verfügbaren Download-Links. Es ist eine leichte Vereinfachung gegenüber dem Herunterladen über das Aktivitäten-Fenster von Safari.

Außer Konkurrenz: Comic Sans Be Gone

Diese Erweiterung ersetzt die Schriftart Comic Sans durch Helvetica. Keine Schriftart ist verhasster, es ist wohl der einzige Standard-Font (seit Windows 95 ist er vorinstalliert), der im Alleingang dafür sorgen kann, dass ein Text nicht Ernst genommen wird.

Gewünscht: MySpace in schön

Der Autor hegt nicht unbedingt eine Abneigung gegen MySpace an sich, wohl aber gegen die Entscheidung der Website, den Nutzern weitgehende Gestaltungsmöglichkeiten in die Hand zu drücken. Wenn die Gestaltung des Profils nicht schon ein Angriff auf den guten Geschmack ist, schaffen es bestimmt die Kommentare mit ihren Fotos. Erweiterungen, um YouTube und Facebook zu vereinfachen, gibt es bereits, MySpace hat eine solche aber viel nötiger.

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