Palm PreAuf Tuchfühlung mit dem iPhone-Killer

Ein erster Blick auf Palm Pre

Kaum steht ein neues Smartphone mit Touchscreen in den Regalen, fällt einmal mehr das Schlagwort „iPhone-Killer“. Ob der seit Kurzem in Deutschland erhältliche Palm Pre diesen Vorschusslorbeeren gerecht werden kann, haben wir eine Woche lang im Selbstversuch getestet. Bereits beim Öffnen der Palm-Pre- Verpackung fühlt man sich an das iPhone erinnert: Das sonst eher schnöde Auspacken eines neuen Mobiltelefons wird dank der schicken Verpackung zu einem echten Erlebnis, welches der Auspackzeremonie eines iPhone in nichts nachsteht.

Doch die Ähnlichkeiten enden nicht bei der Verpackung. Dass sich Pre und iPhone in gewisser Weise gleichen, hat seine Gründe: Jon Rubinstein, der aktuell amtierende CEO von Palm, gilt als einer der Väter des erfolgreichen iPod, welcher als Wegbereiter des iPhone gilt. Bei der Entwicklung des Pre griff man zudem auf zahlreiche weitere Spezialisten zurück, die vorher bei Apple unter Vertrag standen. Und so verwundert es nicht, dass auch Palm auf eine Multitouch-Bedienoberfläche, einen App Store und ein elegantes Äußeres setzt. Doch wie schlägt sich der Pre im Alltag?

Palm Pre
Bewertung:
befriedigend (4.0)
Preis: 481 Euro
Webseite: www.o2.de
Anbieter: Palm (Anbieter 02)
liegt gut in der Hand
Tastatur mit echten Tasten
Synergy, Universal Search, Multitasking
Akku austauschbar
keine Netzsperre, kein Vertragszwang
webOS hat viel Potenzial, …
… arbeitet in der aktuellen Version aber sehr langsam
Hardware mit verarbeitungsbedingten Mängeln
im Vergleich zum iPhone 3GS schlechtere Akkulaufzeit
derzeit nur eine Hand voll an Apps verfügbar
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