AMAZON: 70-30 MIT VIEL ABER

Reaktion auf Apple? Mehr Geld für Verlage

Seit dem Erfolg des App Store gelten 70-30 als die Traummaße für die Teilung von Einnahmen zwischen  Autor und Vertrieb. Amazon bietet ab dem 30. Juni für E-Books eine ähnliche Einnahmenteilung an.

Dazu müssen die elektronischen Bücher einige Kriterien erfüllen. Der Preis muss mindestens zwanzig Prozent unter dem der günstigsten normalen Buchs liegen und zwischen 2,99 und 9,99 US-Dollar kosten. Autor und Verlag willigen ein, die Sprachausgabe und andere Funktionen des Kindle zu akzeptieren und der Titel wird in allen Regionen angeboten, für die Autor und Verlag die Rechte besitzen. Der neue Einnahmensplit ist freiwillig.

Bei der Aufteilung und dem Timing drängt sich natürlich der Verdacht auf, es könnte etwas mit der bevorstehenden Ankündigung des Apple Tablets den Illuminaten zu tun haben. Natürlich zeigt sich ein Unternehmen wie Amazon nicht zum Spaß generös: Zwar wird Amazon pro verkauften Titel weniger behalten, aber dafür bleibt Kindle für die Verlage attraktiv und in den Bedingungen findet sich auch einiges, was Amazon nützt - wegen der Sprachausgabe hatte es Ärger mit Verlagen gegeben.

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