USB-WÄCHTER VERLANGEN RECHTFERTIGUNG

Palm vs. Apple: 1 zu 1 durch Eigentor

Zunächst sah es so aus, als würde die Beschwerde Palms vor dem USB Implementers Forum (USB-IF) gegen Apple für Schwierigkeiten in Cupertino sorgen. Das Unternehmen beschuldigte Steve Jobs, gegen die Nutzungsbedingungen der Hüter des USB-Standards verstoßen zu haben, als es Palm-Geräten den Zugang zur Synchronisation via iTunes versperrte. Nun gilt es jedoch, sich an die eigene Nase zu fassen, denn das USB-IF wirft Palm wiederum vor, selbst gegen diese Vereinbarung verstoßen zu haben.

Das Katz-und-Maus-Spiel dauert nun schon eine Weile an. Apple aktualisiert iTunes, Palm aktualisiert sein WebOS, und so weiter und so fort. Doch daraus folgt auch, dass Palm sich nicht so einfach auf einen Verstoß gegen die USB-IF-Bedingungen berufen kann. Schließlich stellt auch der Versuch, den Zugang seiner Geräte zur iTunes-Synchronisation zu ermöglichen einen Missbrauch von USB-Vendor-IDs und damit einen Verstoß gegen die Bestimmungen dar. Dies bemängelte das Forum und forderte Palm auf, sich innerhalb einer Woche zu dem Vorwurf zu äußern.

All Things Digital zufolge werde das Unternehmen sich eine Antwort innerhalb der vorgegebenen Zeit überlegen. Mit der Einschaltung des USB-IF hat der Zwist zwischen Apple und Palm eine neue Ebene erreicht. Eine Schlichtung würde sicherlich helfen, die Bemühungen beider von dem ständigen Übertrumpfen des Gegners abzulenken und auf sinnvollere Tätigkeiten zu konzentrieren.

Kommentare

Bild von music-anderson
Herber schlag für Palm :-(

Herber schlag für Palm :-(

Bild von herr_der_boote
Es wäre viel schöner ,

Es wäre viel schöner , wenn man jedes Mobile Phone mit ITunes
verbinden könnte , das wäre ein Erfolg für Apple. :)

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