ERSTER PREISTRÄGER STEHT FEST

Apple geht gegen Tablet-Schnitzeljagd vor

Die absurd hohe Summe von bis zu 100000 US-Dollar, die Gawker und Valleywag für Fotos, Videos und die Möglichkeit ausgeschrieben haben, eine Stunde das Gerät zu benutzen, hat Apples Anwaltsteam auf den Plan gerufen.

Ob die Aktion nun ernst, als Scherz oder schlicht als öffentlichkeitswirksame PR-Masche gedacht war: Laut den Apple-Anwälten ist die Ausschreibung einer finanziellen Belohnung zur Spionage von Firmengeheimnissen und für Vertragsverletzungen illegal. Sollten die Websites vertrauliches Material erhalten, sei dieses sofort auszuhändigen und von einer Veröffentlichung abzusehen. Apple behalte sich weitere rechtliche Schritte vor.

Dem möchten die Websites aber nicht nachkommen und haben symbolisch Michael Spillner, dem Anwalt der Kanzlei Orrick, Herrington & Sutcliffe, zum Sieger erklärt und ihm unter anderem eine Geschenkkarte im Wert von 25 US-Dollar für den Zune Marketplace versprochen. Vermutlich hatten sie mit einer solchen Reaktion der Anwälte  gerechnet.

Wenn Anwälte eingreifen, wird das gerne als Bestätigung gesehen, dass ein Produkt in Vorbereitung ist. Dies dürfte aber nach teilweise mehren Tablet-News pro Tag, von denen ein Teil durch Apple in die Wege geleitet sein dürfte, aber ohnehin niemand mehr bezweifeln. Weitaus interessanter als die hundertste Spekulation über Displaygröße und Preis ist aber, wie das Betriebssystem auf dem Tablet läuft und was Apple mit iTunes vorhat.

Kommentare

Bild von Niklasnick
"Die Informationen, für die

"Die Informationen, für die Sie [die Belohnung] bezahlen wollen, wie zum Beispiel Fotos eines noch nicht offiziell vorgestellten Produkts, sind Apples Firmengeheimnisse.
[…]
Apple hält die Informationen und Dinge, die Sie erbeten haben – "wie es funktioniert, seine Größe, den Namen, die Software" – sowie jegliche Details über das Aussehen und die Features sowie reale Muster unter strenger Geheimhaltung."

Juhu!

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