VON PLATZ NEUN AUF FÜNF
Apple steigt auf im Greenpeace Ranking
Obwohl Computer und Handys unser Leben in vielerlei Hinsicht erleichtern, hat die ganze Technik doch einen entscheidenden Nachteil: Elektroschrott. Die Umweltorganisation Greenpeace bewertet deshalb schon seit 2006 regelmäßig führende IT-Unternehmen nach ihrer Umweltverträglichkeit. Im aktuellen Rating fruchteten Apples Bemühungen: Cupertino steigt vom neunten Platz auf Platz fünf.
Spitzenreiter der Statistik bleibt weiterhin Nokia, dicht gefolgt von Sony Ericsson. Während Samsung, Dell, Lenovo und LG vor allem durch Strafpunkte wegen nicht erfüllter Versprechen einheimsen, konnte Apple hauptsächlich in Sachen Entsorgung und Energie-Effizienz punkten. Wie Greenpeace schreibt, sind mit wenigen Ausnahmen sämtliche Apple-Produkte inzwischen frei von PVC und bromierten Flammschutzmitteln.
Weitere Punkte erhält Apple für seine Lobby-Arbeit bei der Europäischen Union um umweltgefährdende Stoffe zu verbieten. Lediglich ein öffentliches Statement gegen sogenannte RoHS-Stoffe trennt Apple von einem weiteren Punkt.
Abzüge erhält Cupertino für seine minimale Kommunikation bezüglich der Lieferkette. Diese Information sind laut Greenpeace seit dem letzten Ranking sogar spärlicher geworden. Auch ein bis jetzt fehlender Standpunkt zur zukünftigen Eliminierung giftiger Stoffe beschert Apple Abzug.
Das komplette Dokument zu Apples Bewertung findet sich auf der Webseite von Greenpeace.

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