Anfang 2004 trugen Apples Bemühungen Früchte: Der Umsatz stieg, die Probleme der letzten Monate des Jahres 2003 konnten behoben werden. Panther, iPod und der iTunes Music Store wurden zu Apples Zugpferden. Bereits im dritten Geschäftsquartal 2003 konnte Apple die Umsätze mit einer Reihe „großartiger neuer Produkte“ um acht Prozent steigern: 336.000 iPods und 787.000 Macs gingen über den Ladentisch.
Doch das traditionell erfolgreichste Weihnachtsquartal stand noch bevor – und Apples neues Betriebssystem Mac OS X 10.3 „Panther“ war erst am 24. Oktober 2003 in den Verkauf gegangen. Analysten und Marktbeobachter prognostizierten deshalb weiteres Unternehmenswachstum.
Panther-Probleme
Zunächst aber musste sich Apple einigen Problemen stellen. Das neue Betriebssystem hatte nicht nur Neuerungen gebracht, auch über Fehler wurde berichtet. Bis 10. November 2003 mussten Anwender dabei nicht ansprechbare Firewire-Platten ebenso hinnehmen, wie dass der Schutzmechanismus FileVault beim Abmelden nicht nur den freien Speicherplatz bereinigte, sondern beim Aufräumen auch den Schlüsselbund beschädigte.
Zudem konnten im Panther-Finder als .zip archivierte Daten nicht mehr von Fremdprogrammen entpackt werden. Vor allem älteren Archivierungsprogrammen bereitete die Ablage des Ressource Fork Probleme. Erst mit Mac OS X 10.3.1 bereinigte Apple am 11. November 2003 all diese Fehler.

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