1. JUNI
Mac App Store: Sandboxing-Stichtag erneut verschoben
Zum dritten Mal verlängert Apple die Frist für Anwendungen zur Unterstützung für das Sandboxing. Ursprünglich sollten bis zum 1. März alle neu eingereichten oder aktualisierten Programme diese Sicherheitstechnik unterstützen.
Sandboxing stieß auf zum Teil deutliche Kritik von Entwicklern, denn im Gegensatz zu iOS, auf dem Apps schon immer wenig Rechte hatten, gibt es auf dem Mac Programme, die mit anderen Anwendungen kommunizieren oder sich tief in das System integrieren. Nun können die Entwickler bis zum 1. Juni noch versuchen, auf Apple einzuwirken, damit Anwendungen mehr Rechte gegeben werden.
Schon jetzt sind Entwickler durch die Richtlinien des Mac App Stores gezwungen, bestimmte Programmfunktionen zu entfernen oder extern zur Verfügung zu stellen. Mit Mountain Lion plant Apple, spezielle Funktionen exklusiv Anwendungen aus dem Mac App Store zur Verfügung zu stellen. Die meisten Apps im Mac App Store werden keine Probleme mit dem Sandboxing haben - aber die meisten Apps sind auch Spiele, einfache Bildbearbeitungen oder andere Programme, die nicht von der Sicherheitstechnik betroffen werden. Das Konzept hinter dem Sandboxing ist, dass die Rechte der Anwendungen eingeschränkt werden und sie nur Zugriff auf externe Ressourcen bekommen, wenn der Anwender dies explizit veranlasst. Sandboxing soll auch verhindern, dass eine App beispielsweise durch manipulierte Dateien zum Einschleusen von Code missbraucht wird.
Viele weitere Verlängerungen der Frist dürfte es nicht geben: Mountain Lions Gatekeeper enthält eine Option, die nur die Installation von Apps aus dem Mac App Store zulässt. Ohne Sandboxing würde sich diese Option von der zweiten, voreingestellten (alle Apps mit Entwickler-ID zulassen) nur dadurch unterscheiden, dass die App von Apple geprüft wurde. Daher dürfte spätestens mit der Veröffentlichung von OS X 10.8 Sandboxing zur Pflicht für "Mac App Store"-Apps werden.

Kommentare
Chuck norris braucht keine sandbox, er hat einen sandkasten.
Chuck norris hat auch einen Strand
Chuck Norris bekommt keinen Sand in seine Arschfalte.
Nein, denn er trägt unterhosen.
Chuck norris wird als neuer apple ceo das eh aufheben.
Was stehen hier immer wieder scheiß Kommentare. Das Niveau wird immer beschissener. Ich bin dafür solche Blödköppe in die Windowswelt zu verbannen. Darüber könnt ihr jetzt mal eine Viertelstunde nachdenken. Viertelstunde? Schafft Ihr schon noch.
Chuck Norris schafft es in 10 Minuten.
kann mir mal jemand erklären, was der vorteil von diesem sandkasten-feature ist? das schränkt nur erheblich den funktionsumfang von den apps ein. da kann nicht mal chuck norris was dagegen machen.
Doch, chuck norris kann das system abschaffen.
Nein, es schränkt den Funktionsumfang nicht ein. Es reguliert lediglich das, was eine Applikation kann und was nicht. Die Idee ist uralt und ist in div. System bereits implementiert. Nur bei MacOSX wird ein riesen Rummel gemacht. Sandboxing kann die Systemsicherheit enorm steigern. (Und tut es in aller Regel auch)
Naja, genaugenommen entsteht der Rummel ja weil Apple sowas dann auch forciert. Zum Ärger der Entwickler, die natürlich nicht einsehen wozu das dienen soll. Ihr Programm ist doch absolut sicher und fehlerfrei. :-)
Es schränkt sehr wohl die Funktionalität sein! Wenn deine App mit einer anderen zusammenarbeiten will, dann wird das unterbunden. Hast du z.B. eine App, die ein Archiv prüft und dann aber eine andere App aufrufen will um dieses z.B. zu entpacken, zu splitten, ... dann geht das nicht. Wobei schon fraglich ist, ob diese Funktionalität ohnehin noch angeboten werden kann, denn eine App darf nicht mehr auf das gesamte Dateisystem zugreifen.
Programme, die für Postprocessing andere Programme nutzen, laufen nicht mehr. Das ist eine nennenswert große Einschränkung!
Chuck Norris ist aber APPLE User! Daher ist er hier im Maclife Seite schon richtig vertreten.
nein, apple ist chuck norris user...
Dummschwätzer!
Chuck Norris ist der Gatekeeper!
Auf lange Sicht führt es dazu, dass man neue Software auf OSX nur noch über den Mac Appstore installieren kann - wie es auch schon bei iOS ist. Dann muss man wohl auch seinen Mac jailbreaken. :(
Finde diese Entwicklung sehr traurig und wenn es wirklich so kommen sollte werde ich wohl Apple den Rücken kehren.
Solange Bootcamp noch weiterhin angeboten wird, ist mir das eigentlich egal. :)
Da hast du Recht. :)
Ich werde falls es soweit kommt OSX dann nur noch für meinen DJ-Krempel verwenden und für alles andere auf Linux umsteigen.
Meiner Ansicht nach kann Apple sich verschliessen wie sie wollen. Wenn es mich persönlich irgendwann stören sollte, wird einfach eine Alternative genommen.
Apple wirds ja irgendwann merken, wenn deren Downloadzahlen um 20% sinken - einige Fanboys ziehen natürlich immer hinterher =/
Das Plichtsandboxing muss sterben.... niemand will es.... mal drüber nachdenken Apple !!!
Das stimmt, aber da Apple damit einen riesen Haufen Geld machen wird - sie verdienen ja wie auch bei iOS an jeder verkauften App - und es genug Kunden / Nutzer geben wird die sich das gefallen lassen ist es eher unwahrscheinlich, dass es nicht kommt.
Ich glaube, der wirkliche Großteil der Kunden versteht das Prinzip erst gar nicht.
Ich will es. Wäre Microsoft so konsequent wie Apple hätten die nicht soviel Problem.
Mint roulez!
Yeeeeaaaah! Windows DOS!
Bei der Sandbox-Pflicht mach ich mir wirklich Gedanken warum? Wer mit "erhöhter Sicherheit" kommt weiß ganz genau dass um die Sicherheit beim Mac ein größerer Tummel gemacht wird als nötig - der User selbst ist und bleibt das höchste Risiko.
Welche Erklärung bleibt also noch übrig? Richtig, möglichst keine System-Tweaks wie Gr0wl o.ä. laufen lassen, damit man beim jährlichen Mac OS X Update groß Werbung machen kann. Anders kann ichs mir nun wirklich nicht erklären...
Nicht mehr lange, dann sind andere Betriebswege wie CD ("wozu kaufen wenn das Laufwerk fehlt?") oder selbst andere Quellen aus dem Internet ausgetrocknet und der Mac App Store der einzig übrige. Gatekeeper wird irgendwann still und heimlich Pflicht, und wer Software von wo anders will muss den Mac "jailbreaken", wie schon erwänt hier.
Wäre da wenigstens nicht der Gewinnanteil von 30(?)%, könnte man ja irgendwo noch das Gute sehen. Zurzeit sehe ich nichts anderes dahinter als die pure Geldgier Apples - zu ungunsten aller Entwickler.
Das schlimme daran? Es wird immer Fanboys geben, die sich daran nicht stören lassen und mit Argumenten wie Sicherheit und "ist doch bequemer" kommen.
Schwieriges Thema. Geldgier? Tja Unternehmen wollen Geld verdienen, die Aktionäre auch. Einziger Ausweg Linux. Aber das hat sich nie durchgesetzt. Alles "Open", alles umsonst und trotzdem gefloppt. Mit iOS ging Apple diesen Weg und er ist Mega erfolgreich. Warum? Weil es dem User 2.0 so gefällt.
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