NOCH MEHR DRIN
Generalüberholtes SSD-Angebot von Intel ab Q1/2011
Solid State Disks (SSDs) hatten bislang gravierende Nachteile gegenüber ihren rotierenden Kollegen aus der Festplattenfraktion: der hohe Preis pro Gigabyte Kapazität und die geringere Kapazität an sich. Zumindest für Letzteres bahnt sich eine Besserung an: Intel will die 400 GB-Grenze erreichen.
Fudzilla meldet, dass Intel plane, im ersten Quartal 2011 mit den „Lyndonville“ getauften SSDs in 25nm-Bauweise auf den Markt zu kommen. Bislang war mit den „X25-E“-SSD bei 64 GB die Obergrenze erreicht. Das mag auf den ersten Blick für Smartphones und Netbooks auch ganz nett sein, für den professionellen mobilen Sektor mit MacBook Pro & Co. aber reicht das bei Weitem nicht. Davon wissen gerade Fotografen ein Lied zu singen.
Zwar überzeugen die aktuellen Lese- und Schreibgeschwindigkeiten von 250 MB/s bzw. 170 MB/s schon, schließlich will man ja auch Daten schneller schaufeln können und Programme schneller starten als mit der herkömmlichen Festplatte, aber die neuen SSD sind da noch schneller. Auch ihre Kapazität nimmt zu: sie beginnt erst bei 100 GB, dann folgen 200 GB und eben 400 GB (hier gilt die neue Rechnung, die auch Apple aufmacht: 1GB sind 1000 MB). Der Preis pro Gigabyte Kapazität allerdings, so Hardmac, dürfte auch auf absehbare Zeit noch vergleichsweise hoch liegen.

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