CD-VERKÄUFE NICHT MIT DOWNLOADS GLEICHZUSETZEN

iTunes-Musik: Eminem gewinnt Berufungsverfahren gegen Universal

Auf Nachzahlungen von Aftermath/Universal Group kann sich Rapper Eminem nach dem gewonnenen Verfahren vor einem US-Berufungsgericht freuen. Das Gericht verwarf eine frühere Entscheidung, nach der Verkäufe über iTunes und andere Online-Händler wie CD-Verkäufe zu behandeln seien.

FBT Productions, die Produktionsfirma von Eminem, die gegen Universal geklagt hatte, bekommt nun rückwirkend 50 Prozent der Einnahmen aus digitaler Musik und Klingeltönen. Damit erhält auch Eminem selbst mehr Geld und das Verfahren könnte weitere Auswirkungen auf den Online-Verkauf haben.

Universal Music tröstet sich damit, dass die Entscheidung nur Eminems Verträge betrifft und rechtlich nicht automatisch für andere Künstler gilt. Die werden aber mit Sicherheit bald einen größeren Anteil an den Einnahmen fordern, da beim Verkauf über iTunes einige Kosten - CD-Produktion und Auslieferung - wegfallen. Dies könnte dann auch Auswirkungen auf die Preise von Musik im iTunes Store und bei Amazon haben.

Kommentare

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Dumm gelaufen!

Ich glaube, da haben die Plattenfirmen sich selbst ein Ei ins Nest gesetzt. Die verstehen immer noch nicht die reale Welt. Auch wenn die 'Stars' mehr Geld haben wollen, rechtfertigt dies keine Preiserhöhung bei iTunes oder Amazon.de. Sie sind selber schuld!

Ich sage nicht, dass Songs kostenlos sein sollten, aber man sollte in digitalen Stores realistisch bleiben!
Sorry Plattenfirmen, selbst schuld!

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