MIT FUNKEN UND TROMPETEN

Brennende iPod nano: Japanische Regierung verlangt Stellungnahme von Apple

Zu den Ereignissen, die man erwartet, wenn ein iPod nano geladen wird und gleichzeitig Musik abspielen soll, gehört eines nicht: Feuer. Mehrere Vorfälle in Japan, bei denen in genau solch einer Situation die Funken flogen, haben jetzt zu einer offiziellen Regierungs-Anfrage an Apple geführt.

Das Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie forderte Apple dazu auf, nähere Informationen zu den beiden Zwischenfällen zu liefern, berichtet das Wall Street Journal. Das Unternehmen möge den Ursprung der plötzlichen Überhitzung erklären sowie darlegen, welche Maßnahmen seit den Meldungen ergriffen wurden um ebendies in Zukunft zu verhindern.

Betroffen sei lediglich der iPod nano der ersten Generation. In sechs Fällen kam es zu einer Brandentwicklung, vier der Betroffenen Besitzer erlitten leichte Verletzungen. Apple versicherte in einer ersten Stellungnahme die absolute Sicherheit eines jeden iPods. Man arbeite eng mit den offiziellen Stellen zusammen um die Ursache des Problems zu isolieren.

Kommentare

Bild von Gast
Man kann es auch übertreiben…

Man kann es auch übertreiben… ein iPod Nano der ersten Generation ist ja schon uralt. Und wegen 2 Fällen schonmal gar nicht. Nenene sowas verstehe ich nicht.

Bild von Gast
...

Zum Totlachen : )

Die Schadenfreude ist groß - gegenüber Apple selbstverständlich!

Bild von Gast
Ursache

könnten vielleicht wieder unsichere japanische Batterien sein.
So langsam kommen möglicherweise Langzeiterfahrungen mit Li-Batterien ins Spiel.
Deshalb erscheint mir der Einbau in Autos auch noch ein wenig verfrüht.
Vielleicht muss man sich künftig kein Flammenmuster mehr lackieren oder kleben.

Bild von hannes96
Apple wird das Programm ausweiten müssen...

denn das zeigt die Erfahrung in anderen Branchen. Diese Salamitaktik: nur dort etwas zu machen, wo einen Behörden zwingen, erfreut zuerst die hauseigenen Kaufleute. Aber spätestens bei einem Fall in einem anderen Land treten Argumentationsprobleme auf (sie ja offenbar jetzt schon vorhanden sind) und der Schaden ist um ein Vielfaches gewachsen mit einem zusätzlichen Imageverlust.

Ich bin gespannt, was hier diesbezüglich in Deutschland / Europa passieren wird. Hier gibt es ja Richtlinien und Gesetze, die sich mit Produktsicherheit befassen. Infos hier: :http://de.wikipedia.org/wiki/Richtlinie_2001/95/EG_über_die_allgemeine_Produktsicherheit

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