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Apple senkt erneut Kosten für iAd-Werbekampagnen
Ursprünglich als Premium-Werbeplattform geplant, hat Apple Schwierigkeiten, alle Werbeplätze zu füllen. Nun wurde erneut der Mindestpreis für eine iAd-Werbekampagne gesenkt, außerdem wird die Umsatzbeteiligung für Entwickler erhöht.
Gescheitert ist iAd allerdings (noch) nicht - zwar fiel Apple 2011 auf den dritten Platz auf dem US-Mobilwerbemarkt zurück, aber im Gegensatz zu den Anzeigen von Google und Millennial Media erscheinen iAds nur auf iOS-Geräten. Durch die stärkere Verbreitung von Android-Geräten war es daher abzusehen, dass Apples Marktanteil fallen würde.
Problematisch wird es aber, wenn Apple nicht alle Werbeplätze füllen kann. Daher beträgt der Mindestpreis für eine Werbekampagne nun 100000 US-Dollar - ursprünglich mussten Firmen eine Million Dollar zahlen. Außerdem bekommen Entwickler nun 70 Prozent (statt 60) des Umsatzes, der mit iAds in ihren Apps gemacht wird. Außerdem wird Apple die Firmen nicht mehr zweimal für Werbung zur Kasse bitten: Statt für Werbeeinblendungen und "Klicks" stellt Apple nun nur noch die Werbeeinblendungen in Rechnung.
Im Januar hatte Apple einen neuen Chef für die iAd-Abteilung verpflichtet. Todd Teresi hatte kurz für Adobe und davor fast zehn Jahre für Yahoo gearbeitet.

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