ITUNES & IPHOTO

iTunes & iPhoto für das iPad

Ein größeres Display und eine höhere Auflösung bedeuten auch mehr Platz für die vom iPhone gewohnten Applikationen und da das iPad ohnehin wie ein Bilderrahmen aussieht, hat Apple die Foto-Anwendung deutlich überarbeitet.

Es ist die erste Überarbeitung der Foto-Anwendung seit dem ersten iPhone OS. Fotos werden nun in Stapeln dargestellt, unter dem obersten Foto sind die darunterliegenden zu erkennen. Der Name des Albums oder Events erscheint unter dem Stapel. Eine Änderung, die es auch auf das iPhone schaffen dürfte, ist die neu geschaffene Einteilung in Fotos, Alben, Events, Places (Orte) und Faces (Gesichter). Zwar wurde mit iTunes 9 eine Möglichkeit geschaffen, Gesichter und Events zu synchronisieren - letzteres ging schon vorher, aber nicht zusätzlich zu Alben -, aber sie wurden von der Foto-Anwendung wie normale Alben behandelt und waren Teil einer langen Liste. Auf dem iPad ermöglicht Apple das Filtern nach Alben, Events und Personen.

Endlich scheint ein Mobilgerät aus dem iPhone-OS-Universum auch etwas sinnvolles mit den Metadaten anzufangen, die man in iPhoto den Fotos mitgibt. Ist dem Foto ein Ort zugewiesen, lässt es sich auf einer Karte darstellen, ähnlich wie in iPhoto auf dem Mac. Ähnlichkeiten zu der Fotoverwaltung sind auch bei der Betrachtung der Fotos unverkennbar: In einer Leiste unter dem Foto erscheinen Miniaturen der nächsten und vorherigen Fotos im Album. Vom Funktionsumfang mit iPhoto zu vergleichen ist die aufgepeppte Foto-App allerdings nicht.

Das iPad verfügt über eine Auflösung von 1024x768, wer Fotos auf dem Gerät betrachten möchte, sollte berücksichtigen, dass sie mehr Speicherplatz als auf einem iPhone verbrauchen werden, bei dem die Fotos stärker herunterskaliert werden. Ein Comeback feiert das Apple Camera Connection Kit: Der alte iPod classic mit Festplatte ließ sich mit dem entsprechenden Zubehör als mobiler Datenspeicher nutzen. Das funktioniert auch mit dem iPad und da heutige Digitalkameras auch Videos aufnehmen, werden diese mit importiert. Alternativ gibt es ein Lesegerät für SD-Speicherkarten. Ein Test muss zeigen, ob das iPad eine Konvertierung vornimmt und wie es sich verhält, wenn Fotos nicht als JPEG und Videos nicht H.264-kodiert vorliegen.

iTunes

Wenig neues im iTunes Store: Natürlich erinnert die Darstellung deutlich stärker an iTunes auf dem Mac, von der Navigation, die am unteren Bildschirmrand liegt, abgesehen. Mit dem iPad lässt sich auch das Angebot an Filmen und Serien in HD-Auflösung nutzen, nur sollten iPad-Nutzer bedenken, dass eine Serienfolge in HD alleine circa 1,5 GB verbraucht …
Die iPod-App sieht auf dem iPad aus wie iTunes: Links ist Platz für die Alben, die Genius Mixes, Podcasts, Audiobücher und andere Medien, rechts wird der Inhalt dargestellt und lässt sich filtern.

Apple hat für das iPad eine für Computer typische Auflösung gewählt und keine, die sich besonders gut für Videos im Seitenverhältnis 16:9 eignen würde. Filme lassen sich daher entweder im Breitbild- (mit Streifen) oder Vollbild-Modus (mit ein paar Pixel weniger) betrachten.
 

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Bild von Gast
Eine Bedingung erfüllt

"Ein Comeback feiert das Apple Camera Connection Kit"
Damit wäre eine meine Persönlichen Grundbedingungen erfüllt um einen Kauf in Erwägung zu ziehen. Allerdings müsste das Teil dann auch mit den RAW daten meiner Kamera klar kommen. Aber vielleicht gilt dann auch dafür "there's an app for that".

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