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iPad nur der Anfang: ARM erwartet Tablet-Flut

Das iPad hat, wie zu erwarten war, eine Reihe von emsigen Nachahmern angestiftet, ebenfalls in den Tablet-Markt vorzustoßen. Einem Bericht bei Computerworld zufolge rechnet Chip-Hersteller ARM mit mehr als 50 weiteren Tablets allein in diesem Jahr.

Um der drohenden Flut an iPad-Konkurrenz gerecht zu werden habe sich das Unternehmen sogar extra mehr Platz auf der Computex-Messe in Taipei gesichert. Roy Chen von ARM prophezeit, dass im zweiten Quartal die ersten Tablet-Geräte bei den Mobilfunk-Anbietern im Programm erscheinen werden. Einige mehr würden dann zum dritten Quartal 2010 folgen.

Ohne konkrete Namen zu nennen, deutet Chen an, dass jeder der 10 wichtigsten Netzanbieter dieses Jahr noch ein iPad-ähnliches Gerät ins Sortiment aufnehmen werde. Doch die Konkurrenz wird nicht tatenlos zusehen. Intel will sich vermutlich ebenfalls zu einem nicht unbeachtlichen Anteil an der Tablet-Schwemme beteiligen. Aufgrund der unterschiedlichen Leistungspotentiale könne laut 9to5mac davon ausgegangen werden, dass ARM sich auf die günstigeren Alternativen verlegen wird, die all diejenigen als Zielgruppe haben, denen das iPad schlicht zu teuer ist.

Dagegen sei Intel für das Segment verantwortlich, in dem zusätzliche Funktionen wie Adobe-Flash-Unterstützung oder eine Kamera gewünscht sind. Auf jeden Fall scheint das Jahr 2010 für den Tablet-Markt einen wahren Schub zu versprechen. Davon profitiert am Ende vor allem der Konsument, der sich über den für ihn stets vorteilhaften Preiskampf freuen darf. 

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