LERNEN MIT PFIFF UND IN 3D
Ex-Apple-Mitarbeiter will interaktive Bücher auf das iPad bringen
Lehrbücher für Studenten sind meist schwere, sperrige Schinken, die zudem noch einen Großteil des verfügbaren Budgets auffressen. Matt MacInnis, seines Zeichens ehemaliger Apple-Mitarbeiter, will das iPad nutzen, um die trockene Literatur um einige e-Book-Funktionen zu bereichern.
Selbst Lehrbücher, die schon jetzt als e-Book verfügbar sind, seien oftmals lediglich digitale Versionen ihrer physischen Vorbilder, so das Wall Street Journal. MacInnis nutzt dagegen mit seinem Unternehmen Inkling das Potential des iPad und integriert 3D-Ansichten, Videos, interaktive Fragebögen und mehr. Der Leser erhalte zudem die Möglichkeit, Notizen anzufertigen und diese auch mit Kommilitonen zu teilen.
Inkling habe sich bereits mit einigen Verlagen einigen können und werde ab Freitag im App Store die ersten Werke aus den Bereichen Biologie, Wirtschaftslehre, Marketing und Psychologie zum Preis von 2,99 US-Dollar für einzelne Kapitel sowie 69,99 US-Dollar für ganze Bücher anbieten. Später sollen die Preise auf 3,99, beziehungsweise 84,99 US-Dollar steigen.
Falls das Konzept Erfolg hat, weitet MacInnis das Angebot möglicherweise auch auf den europäischen Markt aus. Über einige Standard-Werke in federleichter, digitaler Form würden sich sicher auch hierzulande die von schlimmen Rückenschmerzen geplagten Studenten freuen.

Kommentare
Hierzulande lachen die Schulbuchverlage immer noch über das iPad und liegen im Tiefschlaf. Schade, Schade! Hätten doch alle Beteiligten gleich mehrere Vorteile wenn es Schulbücher auf dem iPad geben würde. Aber es ist mal wieder typisch Deutsch! Hamwa nich, machenwa nich
Ich hätte das Angebot auf jeden Fall angenommen, wenn es Bücher wie "Kommendium der Mediengestaltung" für das iPad geben würde. Oder andere "Handbücher" mit mehr als 1000 Seiten.
Also ich wäre wirklich froh, wenn ich nicht mehr Kilos von Schulbüchern und Schulheften mit mir rumschleppen müsste. Ein iPad/MacBook und gut wärs.
Ich glaube das werden wir hier nicht mehr erleben (also in der Schule^^)
Hier haben die Leute noch zu viel Angst vor Innovationen..
Aber ich will eh im Ausland studieren.....
Es ist so schade das die deutschen Verlage da nicht mitziehen. Ich persönlich halte sie für völlig daneben. Es würde sie kaum was kosten eine digitale Datei ihrer Bücher anzubieten. Und würden so vielen das leben erleichtern, Außerdem kann man so ja auch den Absatz langweiliger Bücher wieder steigern. Hollywood macht's doch mit 3D genauso um die Leute wieder ins Kino zu ziehen.
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